Satzung des Wassersportverein Hoya e.V.

  1. Der Verein führt den Namen WASSERSPORT-VEREIN HOYA e.V. Er ist Rechtsnachfolger des am 30. November 1962 gegründeten “Kanu-Verein Hoya e.V.“
  2. Er hat seinen Sitz in Hoya/Weser und ist beim Amtsgericht Walsrode unter der Vereinsregister-Nr. 130033 eingetragen.
  3. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
  4. Diese Satzung wurde auf der Mitgliederversammlung am 28. Januar 2011 angenommen.

Der Verein kann die Mitgliedschaft in überregionalen Organisationen erwerben oder aufgeben. Die Entscheidung trifft die Mitgliederversammlung.

  1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts “steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Zwecke des Vereins sind die Förderung des Wassersports und der Kultur, insbesondere der volkstümlichen Musik.
  2. Die Satzungszwecke werden insbesondere verwirklicht durch a) Förderung wassersportlicher Übungen und Leistungen sowie wassersportlicher Ausbildung, b) Pflege des maritimen Brauchtums, c) Heranführung der Jugend an den Wassersport und das maritime Brauchtum.
  3. Der Verein ist selbstlos tätig und verfolgt keine eigenwirtschaftlichen Zwecke.
  4. Die Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden. Mitglieder erhalten keine Zuwendung aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.
  5. Der Verein unterstützt den Grundsatz der Chancengleichheit. Es wird niemand wegen seiner Nationalität, Rasse, Hautfarbe, Religion, Geschlecht oder Alter diskriminiert oder die Eignung zur Mitgliedschaft davon abhängig gemacht. Der Verein wird diese Grundsätze auch seinen Mitgliedern auferlegen und über die Einhaltung wachen.
  1. Mitglied kann jede natürliche Person über sechs Jahre und jede juristische Person auf Antrag werden, die die Zielsetzung des Vereins unterstützt. Über die Aufnahme entscheidet der Gesamtvorstand mit zwei Drittel der Stimmen seiner Mitglieder. Mit der Antragstellung erkennt der Antragsteller die Satzungsbestimmungen und die jeweils geltenden Beitrags- und Gebührensätze an und erklärt sich bereit, diese zu beachten. Beim Beitritt von Kindern und Jugendlichen ist das Einverständnis der Erziehungsberechtigten schriftlich erforderlich. Eine Einzugsermächtigung zur Abbuchung der Beiträge und Gebühren ist zu erteilen.
  2. Die ordentlichen Mitglieder des Vereins sind unterteilt in Kinder (6 -14 Jahre), Jugendliche (14 -18 Jahre), aktive Mitglieder (über 18 Jahre), passive Mitglieder und Ehrenmitglieder.
  3. Stimmberechtigt sind alle Mitglieder über 16 Jahre.
  4. Natürliche Personen können durch Beschluss der Mitgliederversammlung mit 2/3 Stimmenmehrheit zu Ehrenmitgliedern ernannt werden. Sie haben die Rechte der ordentlichen Mitglieder und sind von der Beitragszahlung befreit.
  5. Die Mitgliedschaft erlischt durch: a) Tod des Mitglieds, b) Kündigung, c) Ausschluss
  6. Die Kündigung muss schriftlich zum Ende des Geschäftsjahres erfolgen. Im Falle des Erlöschens der Mitgliedschaft besteht kein Ausgleichsanspruch.
  7. Der Ausschluss erfolgt: a) bei grobem oder wiederholtem Verstoß gegen die Satzung oder gegen die Interessen des Vereins oder b) wenn das Vereinsmitglied trotz zweimaliger Mahnung mit Fälligkeitsbeträgen mehr als drei Monate in Verzug ist.
  8. Über den Ausschluss, der mit sofortiger Wirkung erfolgt, entscheidet der Gesamtvorstand mit einfacher Stimmenmehrheit.
  9. Vor Entscheidung des Gesamtvorstandes ist dem Mitglied unter Setzung einer Frist von mindestens zwei Wochen Gelegenheit zu geben, sich zu den erhobenen Vorwürfen zu äußern.
  10. Der Ausschließungsbeschluss ist dem Mitglied unter eingehender Darlegung der Gründe durch eingeschriebenen Brief bekanntzugeben.
  11. Gegen diesen Beschluss ist die Berufung an die Mitgliederversammlung statthaft. Die Berufung muss innerhalb einer Frist von einem Monat nach Zugang des Ausschließungsbeschlusses schriftlich eingelegt werden. In der Mitgliederversammlung ist dem Mitglied Gelegenheit zur persönlichen Rechtfertigung zu geben. Die Berufung hat keine aufschiebende Wirkung.
  12. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
  13. Mit Beendigung der Mitgliedschaft erlöschen alle Ansprüche aus dem Mitgliedschaftsverhältnis, unbeschadet des Anspruchs des Vereins auf rückständige Forderungen. Eine Rückgewähr von Beiträgen, Sacheinlagen oder Spenden ist ausgeschlossen.
  1. Die Höhe der Beiträge und Gebühren wird durch die Jahreshauptversammlung festgelegt.
  2. Der Gesamtvorstand setzt die Fälligkeitstermine fest. Ein Recht zur Aufrechnung oder der Zurückbehaltung besteht für das Mitglied gleich aus welchem Rechtsgrund nicht.
  1. Bei allen Versammlungen des Vereins hat jedes Mitglied über 16 Jahre eine Stimme, die Stimme ist nicht übertragbar. Mitglieder verpflichten sich zur gegenseitigen Achtung und Rücksichtnahme.
  2. Die Mitglieder können die vereinseigenen Einrichtungen nach Maßgabe der jeweiligen Regelungen benutzen. Sie haben die vereinseigenen Einrichtung pfleglich zu behandeln.
  3. Alle Liegeplatzinhaber (Wasser und/oder Halle) müssen jährlich eine gültige Haftpflicht-Versicherung für ihr Sportboot nachweisen.
  4. Die Mitglieder sind verpflichtet, bei den vom Vorstand festgesetzten Arbeitszeiten zur Instandhaltung gemeinschaftlicher Einrichtungen mitzuwirken. Eine Vertretung ist zulässig. Eine Übertragung von Arbeitsleistung von einem Mitglied auf das andere ist ausgeschlossen. Arbeitsleistungen erfolgen vergütungsfrei. Kommt das Mitglied der Arbeitsverpflichtung nicht nach, kann der Vorstand als finanziellen Ausgleich einen Betrag je Stunde nicht geleisteter Arbeit festlegen und einziehen.

Die Organe des Vereins sind:

  1. Die Mitgliederversammlung
  2. Der geschäftsführende Vorstand
  3. Der Gesamtvorstand
  1. 1. Der „Geschäftsführende Vorstand“ ist Vorstand im Sinne des § 26 BGB. Er besteht aus: a) dem 1. Vorsitzenden, b) dem stellvertretenden Vorsitzenden, c) dem Kassenwart
  2. Die Mitgliederversammlung kann bei anstehenden Wahlen beschließen, dass zwei Vorstandsämter in einer Person vereinigt werden. Das gilt nicht für den 1. Vorsitzenden. Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch zwei Mitglieder des geschäftsführenden Vorstandes, darunter der 1. Vorsitzende oder der stellvertretende Vorsitzende, vertreten.
  1. Der Gesamtvorstand setzt sich zusammen aus: a) dem 1. Vorsitzenden, b) dem stellvertretenden Vorsitzenden, c) dem Kassenwart,  d) dem stellvertretenden Kassenwart, e) dem Schriftführer,  f) den vier Obleuten der Sparten (Kanu-, Motorboot-, Segelsport, Chanty-Chor), g) dem Hafenmeister, h) dem Hallenwart, i) dem Referenten für Öffentlichkeitsarbeit. Die Mitgliederversammlung kann auch hier bei anstehenden Wahlen beschließen, dass zwei Vorstandsämter in einer Person vereinigt werden. Das gilt nicht für den 1. Vorsitzenden.
  2. Der Gesamtvorstand fasst seine Beschlüsse in Vorstandsitzungen. Sofern nichts anderes bestimmt ist, genügt für die Beschlussfassung die einfache Mehrheit. Beschlussfähigkeit ist gegeben, wenn mindestens fünf seiner Mitglieder anwesend sind. Vorstandsitzungen werden vom 1. Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung oder im Weigerungsfalle vom stellvertretenden Vorsitzenden mit Zustimmung des Kassenwartes formlos einberufen. Den Vorsitz führt der 1. Vorsitzende, bei dessen Verhinderung oder im Weigerungsfalle der stellvertretende Vorsitzende.
  3. Der geschäftsführende Vorstand ist an die Beschlüsse des Gesamtvorstandes gebunden.
  4. Unbeschadet der Vertretungsbefugnis des geschäftsführenden Vorstandes gegenüber Dritten gilt im Innenverhältnis folgendes: a) Zum Abschluss von Rechtsgeschäften, die den Verein im Einzelfall mit nicht mehr als 5000,00 (in Worten : Fünftausend) Euro belasten, ist der Gesamtvorstand nach Abstimmung mit 2/3 Mehrheit bevollmächtigt. b) Rechtsgeschäfte, die über diesen Betrag hinausgehen, dürfen nur mit Zustimmung der Mitgliederversammlung eingegangen werden. Grundstücksangelegenheiten und bauliche Maßnahmen bedürfen ebenfalls der Zustimmung der Mitgliederversammlung.
  5. Die Arbeit des Gesamtvorstandes ist ehrenamtlich. Seine Mitglieder können für ihren Arbeits-oder Zeitaufwand pauschale Vergütungen erhalten. Der Umfang der Vergütungen darf nicht unangemessen hoch sein. Maßstab der Angemessenheit ist die gemeinnützige Zielsetzung des Vereins. Arbeiten größeren Umfanges oder Auslagen werden nach Beschlussfassung vergütet.
  6. Alle Mitglieder des Gesamtvorstandes werden von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von vier Jahren gewählt, wobei die Vorstandsmitglieder im Sinne des § 26 BGB in getrennter Wahl, jeder für sich, zu wählen sind. Er bleibt so lange im Amt, bis ein neuer Vorstand gewählt ist. Eine zwischenzeitlich erforderliche Ersatzwahl erfolgt für den Rest der jeweiligen Amtszeit. Die Wahl des Gesamtvorstandes erfolgt aus Gründen der Zweckmäßigkeit für einzelne Mitglieder nach folgendem Rhythmus jeweils um zwei Jahre versetzt: Erste Hälfte der Vorstandsmitglieder: 1. Vorsitzender, Kassenwart, Schriftführer, Kanuobmann, Referent für Öffentlichkeitsarbeit; Zweite Hälfte der Vorstandsmitglieder: Stellvertretender Vorsitzender, Stellvertretender Kassenwart, Motorbootobmann, Segelbootobmann, Shantychorobmann, Hafenmeister, Hallenwart.
  1. Der Gesamtvorstand kann zur Vorbereitung besonderer Aufgaben Ausschüsse bilden.
  2. Die Mitglieder der Ausschüsse müssen nicht dem Vorstand angehören.
  1. Im ersten Quartal jeden Jahres findet die ordentliche Mitgliederversammlung statt. Sie wird durch den Gesamtvorstand unter Bekanntgabe der Tagesordnung angesetzt und ist den Mitgliedern zwei Wochen vorher schriftlich mitzuteilen. Die Versammlung ist bei Eröffnung beschlussfähig.
  2. Anträge an die Mitgliederversammlung sind dem 1. Vorsitzenden sieben Tage vorher schriftlich einzureichen.
  3. Die Mitgliederversammlung hat insbesondere folgenden Zweck: a) Feststellung der Ordnungsmäßigkeit der Mitgliederversammlung und Verlesung des Protokolls der letzten Mitgliederversammlung. b) Entgegennahme und Genehmigung des Jahresberichts und des Kassenberichts des Vorstandes, c) Entlastung des Vorstandes, d) Wahl des Gesamtvorstandes, e) Wahl der Rechnungsprüfer, f) Festsetzung von Beiträgen und Gebühren, g) Beschlussfassung über vorliegende Anträge
  4. Der Gesamtvorstand kann aus dringendem Anlass eine Mitgliederversammlung einberufen.
  5. Der Gesamtvorstand muss eine Mitgliederversammlung einberufen, wenn mindestens 25% der stimmberechtigten Mitglieder einen schriftlichen Antrag hierzu stellen.
  6. Sollte der Gesamtvorstand innerhalb einer Wahlperiode, aus welchen Gründen auch immer, zurücktreten, hat er innerhalb von 6 Wochen eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen. Die Geschäfte hat der Vorstand bis zu dieser Versammlung, auf der dann der neue Vorstand gewählt wird, weiterzuführen.
  1. Den Vorsitz der Mitgliederversammlung führt der 1. Vorsitzende, bei seiner Verhinderung dessen Stellvertreter oder der Kassenwart. Der Beschlussfassung in der Mitgliederversammlung unterliegen die in der Tagesordnung bekannt gegebenen Punkte.
  2. Wahlen und Abstimmungen haben durch Handaufheben oder, wenn Einspruch erhoben wird, durch verdeckten Stimmzettel zu geschehen.
  3. Bei Stimmengleichheit ist der Antrag abgelehnt.
  4. Über die Beschlüsse und den Ablauf der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen, das vom Vorsitzenden bzw. dem Versammlungsleiter und dem Schriftführer zu unterzeichnen ist. Zusätzlich muss das Protokoll von einem aus der Versammlung zu benennenden Mitglied als Urkundsperson unterzeichnet werden. Dieses Protokoll muss auf der Mitgliederversammlung des folgenden Jahres im Wortlaut verlesen werden.
  5. Zu einem Beschluss, der eine Änderung der Satzung enthält, ist eine Mehrheit von zwei Drittel der erschienen Mitglieder erforderlich.
  6. Jeder Satzungsänderungsvorschlag ist der Einladung zur Mitgliederversammlung beizufügen.
  1. In der Mitgliederversammlung werden zwei Rechnungsprüfer auf jeweils zwei Jahre gewählt, wobei jährlich ein Rechnungsprüfer für den schon zwei Jahre amtierenden bisherigen Rechnungsprüfer zu wählen ist.
  2. Die Rechnungsprüfer dürfen kein Amt im Gesamtvorstand bekleiden.
  3. Die gewählten Rechnungsprüfer haben die Kasse auf Richtigkeit zu prüfen und in der Mitgliederversammlung über das Ergebnis Bericht zu erstatten.
  1. Der Verein kann durch Beschluss einer zu diesem Zweck besonders einberufenen außerordentlichen Mitgliederversammlung aufgelöst werden. Diese Mitgliederversammlung ist nur beschlussfähig, wenn Dreiviertel aller stimmberechtigten Mitglieder erschienen sind. Der Auflösungsbeschluss muss mit Dreiviertelmehrheit der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder gefasst werden.
  2. Die Mitgliederversammlung ernennt zur Abwicklung der Geschäfte drei Liquidatoren.
  3. Bei Auflösung des Vereins oder seinem Erlöschen aus sonstigen Gründen fällt das Vermögen des Vereins an die Stadt Hoya mit der Auflage, es ausschließlich für gemeinnützige Zwecke, nach Möglichkeit für wassersportliche Zwecke, zu verwenden.

Die Haftung des geschäftsführenden Vorstandes, des Gesamtvorstandes, seiner Mitglieder und sonstiger für den Verein tätigen Personen wird auf vorsätzliches Handeln und grobe Fahrlässigkeit beschränkt. Die Benutzung vereinseigener Einrichtungen und Gegenstände erfolgt ausnahmslos auf eigene Gefahr des Benutzers.

Erfüllungsort und Gerichtsstand für alle sich aus dieser Satzung ergebenen Rechte und Pflichten ist das Amtsgericht Nienburg, Zweigstelle Hoya/Weser.

Anmerkung: Die männliche Bezeichnung einer Funktion oder Person schließt automatisch auch die weibliche Bezeichnung mit ein.

Hoya, den 28. Januar 2011

gez. M. Buck-Papenhausen (1. Vorsitzende), gez.Eberhard Greis (2. Vorsitzender)